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Herkunft des Namens

Der Ort Jeßnigk, ursprünglich das “Eschendorf”, feierte 1983 sein 600-jähriges Bestehen. Die alte Schule, ein restauriertes Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert, wird als Wohnung und Gemeindehaus genutzt und war letzter Standort einer Esche, die nach 1945 Siegelmotiv war.

  

Jeßnigk wurde erstmals im Jahre 1383 urkundlich erwähnt, im gleichen Zeitraum wie auch die anderen Dörfer unserer Gegend. Die Besiedlung war aber schon viel früher erfolgt. Der Name Jeßnigk ist slawischen Ursprungs - von Esche abgeleitet (sorbisch „ jaseń, jasnik ").

(Autor H. Jericho)

 

 

Die Entstehung bzw. historische Entwicklung/ Veränderung der Schreibweise des heutigen Ortsnamens Jeßnigk.

(aus Walter Wenzel "Die Ortsnamen des Schweinitzer Landes", Akademie-Verlag, Berlin 1964, zugleich Dissertation, Leipzig 1960)

 

Die Schreibweisen änderten sich im Lauf der Jahrhunderte wie folgt:

 

Jahr 1383:              Jessenken, Jessenichen

(AW - Thüringisches Landeshauptarchiv Weimar

Kop. B 1, 62 b, 154 b)

 

Jahr 1419:              Jesniken

(AW - Thüringisches Landeshauptarchiv Weimar Kop. B 3, 26b)

 

Jahr 1421:              Jessenigk

(AW - Thüringisches Landeshauptarchiv Weimar Kop.   B 3, 68 b)

 

Jahr 1474:              Geßnigk, Gessenigk

(AD - Sächsisches Landeshauptarchiv Dresden Or. 8223,  I, II)

 

Jahr 1605:              Jeßnigk

(HBRA -  Herzberger Ratsakten 1646)

 

Jahr 1618:              Jeßningk

(RK - Die Registraturen der Kirchenvisitationen im ehemals sächsischen Kurkreise, hrsg. von K. Pallas, Gesch.-Quellen d. Provinz Sachsen Bd. 41, Abt. II, Tl. 1-6, Halle 1906 - 18 II 6, 65)

 

Jahr 1672:              Jeßnig

HBRA - Herzberger Ratsakten

 

Jahr 1856:              5 mda. – Mundart:  Jesniyk

 

 

Sämtliche hier aufgeführten Angaben/ Fakten wurden freundlich zur Verfügung gestellt von unserem Ortschronisten M. Gehler. Der Förderverein bedankt sich sehr herzlich dafür.